Geschichte der Schwarzwalduhren
Die Anfänge der Produktion von Schwarzwalduhren liegen in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Vorher hatten Uhren keinerlei dekorativen Zweck oder waren sonderlich kunstvoll. Mit wachsender Beliebtheit der Schwarzwalduhren in der Region, schwappte dieser Trend auch in andere Landesteile über. Die Uhren aus dem Schwarzwald entwickelten sich zu einem festen Begriff. Als Zentrum der Uhrenproduktion kann man die Region von Triberg, Furtwangen über St. Peter im Hochschwarzwald ansehen. Die erste deutsche Uhrmacherschule entstand 1850 in Furtwangen und trug dazu bei, dass die Absatzzahlen der Schwarzwalduhren nochmals gesteigert werden konnten. Doch es kamen auch schnell Krisen, wie Mitte der 19. Jahrhunderts, als man auch in der Uhrenproduktion in die Massenfertigung übergegangen ist. Auch die Fortschritte in den Arbeitsschritten und den Materialien machen der Uhrenindustrie zuschaffen. Seit es Kunststoffgehäuse und Quarzuhrwerke gibt, ist der Arbeitsaufwand extrem gesunken und die Konkurrenz aus anderen Ländern wird immer größer. Jedoch muss man sagen, dass es noch immer genügend Kunden gibt, die Wert auf Qualität und Handarbeit legen und sich daher noch echte Schwarzwalduhren kaufen. Man muss daher zwischen Billigproduktion und Meisterarbeit vom gelernten Uhrenmacher ganz klar unterscheiden.